Republik Kongo

Luxussafari für wenig Geld

Wer glaubt, man müsste für den Afrikaurlaub mit Entbehrungen rechnen, Krankheiten erleiden und sich von seltsamen Insekten bei lebendigem Leibe anknabbern lassen, der hat ein seltsam anachronistisches Bild von Reisen auf dem schwarzen Kontinent. Afrika ist sich seiner Faszination als touristisches Ziel nur allzu gut bewusst und seit der Kontinent die Touristen für sich entdeckt hat, sehen die Menschen auch das Potential, welches die Touristen wirtschaftlich mitbringen.

Zu günstig

Selbst in gehobenen Kategorien ist das Wohnen und Essen innerhalb der inländischen touristischen Infrastruktur in afrikanischen Ländern noch immer verhältnismäßig günstig. Selbst nachdem die Betreiber entdeckt haben, dass die verlangten Preise widerstandslos akzeptiert wurden und sogar auch dann noch, als sie sie verdoppelt hatten, begann das gute Geschäft für die Tourismusindustrie und der Boom der Branche. Schon bald darauf wurden Hochpreiskategorie und der Luxusurlaub erschlossen. Denn das pure Afrika ohne Komfort und Moskitonetz schreckte die reiche Klientel ab.

Alles vorhanden

In den meisten afrikanischen Ländern kann man alles bekommen, egal ob täglicher Bedarf oder Luxusgut. Es ist meistens nur eine Frage der Organisation und dies kann unter Umständen recht arbeitsreich sein. Aber Arbeit ist aber billig zu haben, so dass es für ein Hotel oder eine Lodge keine Rolle spielt, ob nur fünf oder fünfzig Menschen dort arbeiten. Im Gegensatz dazu sind es in Deutschland oder anderen europäischen Ländern besonders die Personalkosten, die die Preise für die Gastronomie in die Höhe treiben. Seit es Safaris in Luxuszelten gibt, die Lobbys der Hotels voller Designermöbel stehen und auch hochwertige Stoffe und Textilien afrikanische Motive tragen, kommen auch die wirklich Reichen auf den Kontinent und buchen fleißig Safaris.

Klimatisierte Zelte und Pool in der Wüste

Wer bereit ist, ein wenig mehr Geld auszugeben, als ihn ein Mittelklasse-Urlaub in einem europäischen Land kosten würde, kann in vielen afrikanischen Ländern schon eine Safari der absoluten Luxusklasse buchen. Klimatisierte Safarifahrzeuge, Zelte mit Luxusausstattung, fließendes Wasser oder sogar Klimaanlagen, 3-Gänge Menüs und erlesene Weine sowie vielleicht sogar noch ein persönlicher Butler – das alles kann man schon für relativ kleines Geld bekommen. Was man sich allerdings nicht erkaufen kann, sind niedrigere Temperaturen, kühle Nächte, Infrastruktur und Mücken, die keine Malaria übertragen. So bleibt für den Urlaub in vielen afrikanischen Ländern die Forderung nach einer gewissen Abenteuerlust und Naturverbundenheit bestehen. Das wissen auch die Veranstalter, denn die Tiere – wenn auch eher die großen – sind ja schließlich die Hauptattraktion auf einer Safari.

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